Villach: Who Wants To Live Forever? „Der Tragödie erster Teil“ – Faust im CCV

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Foto: theater//rott Sebastian Hoffmann
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Foto: theater//rott Sebastian Hoffmann
14 Nov 17:00 2017 von Gerhard Repp Print This Article

Am Mittwoch, dem 22. November, gastiert das theater//rott mit Johann Wolfgang von Goethes Faust im Congress Center Villach.

„Die musikalische Umrahmung bei einem klassischen Stoff wie Faust braucht eine große Bandbreite an Gefühlen und Kontrasten“, so der Regisseur Uwe Lohr, der sich für die Kult-Band „Queen“ entschieden hat, um die Themen mit der kraftvollen Sprache Goethes zu verbinden. The Show Must Go on!

WAS: ABO Sprechtheater

Theater//rott: „Faust. Der Tragödie erster Teil“

Johann Wolfgang von Goethe

WANN: Mittwoch, 22. November, 19.30 Uhr

Kostenlose Konzerteinführung um 18.45 Uhr

WO: Congress Center Villach

KARTEN: Villacher Kartenbüro Knapp, Freihausgasse 5, T 04242 / 273 41

und an der Abendkasse

INFOS: Abteilung für Kultur, T 04242 / 205-3400.

Dr. Heinrich Faust befindet sich in einer Krise, er hat alle Wissenschaften studiert, doch „was die Welt im Innersten zusammenhält“ hat er noch nicht herausgefunden. Er ist der Prototyp des modernen Forschers und Wissenschaftlers, der Gutes und Böses bringt, während er nach Erkenntnis strebt.

Faust zweifelt allerdings am Erkenntniswert der Wissenschaft, die weit davon entfernt ist, alles zu erklären und zieht das ernüchternde Resümee, dass wir nichts wissen können. Und er ist auf der Suche, nach Lust und dem Glücksmoment schlechthin….

Schließlich versucht es Faust mit Magie und schließt einen Pakt mit dem Teufel, der erfahrungsgemäß nicht gut ausgehen kann. „Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! Du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, Dann will ich gern zugrunde gehn!“

Als alles zu spät und verloren und vernichtet ist, klagt Faust den Teufel an, will die Schuld und Verantwortung dafür bei ihm sehen, aber auch wenn in Goethes Tragödie Gott und der Leibhaftige selbst auftreten: Die Entscheidung über Gut und Böse, über Liebe und Leid belässt er beim Menschen selbst. Der 1829 uraufgeführte Klassiker ist wahrscheinlich das größte Pladoyer für Eigenverantwortung überhaupt, ein klarer Weckruf zur Selbsterkenntnis


Quelle: Stadt Villach



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