St. Johann am Walde: OÖ. Rotes Kreuz richtet Callcenter für Angehörige ein

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Foto: Pressefoto Scharinger
19 Aug 08:21 2017 von Gerhard Repp Print This Article

Der Sturm in der vergangenen Nacht brachte ein Festzelt in der Gemeinde St. Johann am Walde (Bezirk Braunau) zum Einsturz. Zwei tote, zehn schwerverletzte und mehr als 30 leichtverletzte Personen sind zu beklagen. Um für Klarheit bei den Angehörigen zu sorgen, richtet das OÖ. Rote Kreuz ein Callcenter ein.

Der Sturm mit starken Windböen ließ ein Festzelt in St. Johann am Walde zusammenbrechen - die Zahl der Opfer ist groß. Viele Angehörige wissen nicht, was mit ihrem Sohn, ihrer Tochter oder sonstigen Familienangehörigen passiert ist, die das Fest besuchten und nicht nachhause gekommen sind. Um hier Klarheit zu schaffen, richtet das OÖ. Rote Kreuz ab 5 Uhr ein Callcenter unter der Nummer 0732/7644644 ein. Dieses ist bis in die Mittagsstunden geöffnet.

Zwei Tote, zehn Schwerstverletzte und mehr als 30 Leichtverletzte – ein schwerer Sturm brachte ein Festzelt in der Gemeinde St. Johann am Walde zum Einsturz. Das OÖ Rote Kreuz war mit weit über 100 Mitarbeitern aus mehreren Bezirken und zehn Notärzten im Einsatz.

Der Sturm mit starken Windböen sorgte für ein Großschadensfall in der Gemeinde St. Johann am Walde im Bezirk Braunau. Als gegen 23 Uhr das Fest der dortigen Feuerwehr voll im Gange war, brachte eine Sturmböe das mit Gästen gut gefüllte Festzelt zum Einsturz. Nach aktuellem Stand sind zwei Tote, zehn Schwerstverletzte und mehr als 30 Leichtverletzte sind zu beklagen. Um die Personen schnellstmöglich zu versorgen, waren weit über 100 Rotkreuz-Mitarbeiter aus dem gesamten Innviertel und den umliegenden Bezirken im Einsatz – darunter auch zehn Notärzte. Auch die Mitarbeiter der Krisenintervention des Roten Kreuzes waren in St. Johann am Walde im Einsatz.

Eine große Herausforderung stellte laut Rettungskräften die Abgeschiedenheit des Festgeländes dar, welches sich inmitten eines großen Waldgebietes befindet. Die Zufahrt der Rettungsfahrzeuge war nur auf zwei kleineren dorthin führenden Straßenstücken möglich.


Quelle: ÖSTERREICHISCHES ROTES KREUZ, LANDESVERBAND OÖ.



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