Salzburg: Preisträger für elektronische Musik werden gekürt

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Salzburg
02 Okt 11:31 2017 von Gerhard Repp Print This Article

Öffentliche Jurysitzung in der ARGEkultur Salzburg am Mittwoch, 4. Oktober, beginnt um 19.00 Uhr / Eintritt frei

Interessierte können am Mittwoch, 4. Oktober, die öffentliche Jurysitzung zur Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs Elektronik-Land 2017 live mitverfolgen. Die Veranstaltung in der ARGEkultur Salzburg beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. 32 Einreichungen sind im Rennen um das Preisgeld in der Gesamthöhe von 9.000 Euro.

Elektronik-Land 2017, der Preis des Landes Salzburg für elektronische Musik, wird in Kooperation mit der ARGEkultur Salzburg durchgeführt; das Preisgeld stammt aus dem Kulturbudget. Mit dem Preis sollen besonders junge Komponierende und Produzierende gefördert werden, die einen besonders innovativen Zugang im Umgang mit elektronischer Musik suchen. Zentrale Kriterien für die Vergabe der Preise sind eine konzeptionelle und formale Innovation, sowie eigenständiges Sounddesign und eine professionelle technische Umsetzung.

"Auf diesen Preis bin ich besonders stolz, da er eine österreichweit einzigartige Auszeichnung für elektronische Musik ist. Elektronik-Land zielt darauf ab, vor allem junge Komponistinnen und Komponisten sowie Produzentinnen und Produzenten im Bereich elektronischer Musik zu fördern. Die Jurysitzung am kommenden Mittwoch ist die einzige öffentliche in Salzburg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, diese live mitzuerleben", betonte heute, Montag, 2. Oktober, der für die Kultur ressortzuständige Landesrat Henrich Schellhorn.

Prominent besetzte Jury

Für die Vergabe des diesjährigen Preises werden in der öffentlichen Sitzung die Jurymitglieder Natalie Brunner (FM4 La Boum Deluxe), Wolfgang Schlögl (I-Wolf, Sofa Surfers) und Achim Bornhoeft (Uni Mozarteum) über die eingereichten Stücke diskutieren und ihre Entscheidung in den beiden Sparten "Allgemeine Kategorie" und "Interdisziplinäre Projekte" treffen. Mehrere Einreichungen wurden als interdisziplinäre Projekte eingereicht, bei denen elektronische Musik als Teil eines Kunstprojekts (Film, Performance, Ausstellung o. ä.) eingesetzt wird. Viele Bewerbungen sind in der allgemeinen Kategorie eingelangt, in der bis zu drei Stücke mit maximal zwölf Minuten Spieldauer gefragt waren.

Moderiert wird die Veranstaltung vom künstlerischen Leiter der ARGEkultur Salzburg, Markus Grüner-Musil. Die Jurysitzung kann auch über Video-Live-Stream mitverfolgt werden.


Quelle: Land Salzburg



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