Perg: Staplerhersteller wurde Opfer von Betriebsspionage

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Foto: Spionage / Symbolbild
20 Mär 16:32 2017 von Gerhard Repp Print This Article

Ein Mitarbeiter der Firma Bulmore versuchte Betriebsgeheimnisse an die Konkurenz zu verkaufen.

Zu einem Fall von Betriebsspionage ist es im Sommer 2016 gekommen. Ein Mitarbeiter der Firma BULMOR Industries, Hersteller von Seitenstaplern, soll Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen ausspioniert und versucht haben diese ausländischen Konkurrenzunternehmen zu verkaufen. Der 29-jährige Mann aus dem Bezirk Vöcklabruck wurde bei seiner Tat von zwei Bekannten unterstützt.
Die Firma wendete sich gleich nach Bekanntwerden des Verdachts an die Staatsanwaltschaft und die Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig setzte die Firma betriebsintern alle Maßnahmen, um weiteren Schaden zu unterbinden und den Sachverhalt aufzuklären.

Immer mehr geriet ein neu aufgenommener Mitarbeiter für den Bereich Forschung und Entwicklung in den Focus der Ermittler. Es konnte gesichert werden, dass dieser Mitarbeiter mit zwei Komplizen den Kontakt zu ausländischen Firmen suchte. Dabei wurden "Kostenproben" über ein noch im Entwicklungsstadium befindliches Produkt, welches neue Erfindungen beinhaltet, angeboten. Um die Glaubwürdigkeit zu untermauern, wurde eigens eine Homepage erstellt, auf welcher sich die Täter als Technologieunternehmen präsentieren. Durch den Verkauf der Daten erhofften sich die Täter "einige hunderttausend Euro".

Im Zuge der Festnahmen und der Hausdurchsuchungen wurde umfangreiches Datenmaterial sichergestellt. Aufgrund des raschen Reagierens der Firma BULMOR und durch die von der Staatsanwaltschaft angeordneten Maßnahmen, konnte die Firma vor einem nachhaltigen Schaden bewahrt werden.


Quelle: LPD Oberösterreich



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