Mordversuch: Vier Personen entkamen Brand in einem Haus in Frankenburg am Hausruck

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Mordversuch: Vier Personen entkamen Brand in einem Haus in Frankenburg am Hausruck
Foto: Matthias Lauber
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Foto: laumat.at/Matthias Lauber
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11 Jul 15:15 2018 von Lauber Matthias Print This Article

FRANKENBURG AM HAUSRUCK. Ein Brand in einem Haus in Frankenburg am Hausruck (Bezirk Vöcklabruck) beschäftigte in der Nacht auf Mittwoch 14 Feuerwehren und nun Ermittler der Polizei. In einem Wohnhaus in der Ortschaft Mitterriegl in Frankenburg am Hausruck kam es Mittwochfrüh zu einem Brand, welcher vermutlich gelegt worden sein dürfte. "Zu einem Mordversuch mit Brandstiftung kam es am 11. Juli 2018 gegen 04:00 Uhr früh in einem Mehrfamilienhaus in Frankenburg am Hausruck. Demnach wurde in den frühen Morgenstunden eine 88-jährige pflegebedürfte Frau geweckt, als die Katze auf ihr Bett sprang. Die Frau bemerkte sofort, dass in ihrem Schlafzimmer ein Brand ausgebrochen war und sie konnte dieses auch sogleich mit ihrer Bettdecke eindämmen. Anschließend verständigte die Frau ihre Familienangehörigen, die im ersten Stock wohnhaft sind und noch geschlafen haben. Weiters bemerkte die Familie, dass es auch im Zimmer der 54-jährigen polnischen Pflegehelferin brannte. Der 31-jährige Enkelsohn alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Aufgrund der vorgefundenen Spurenlage und der Erhebungen der Polizei, steht die 54-jährige Polin im Verdacht den Brand gelegt zu haben. Da diese jedoch nicht auffindbar war, wurde eine großangelegte Suchaktion eingeleitet. Gegen 09:00 Uhr konnte die Frau von den Suchmannschaften in einem Waldstück aufgegriffen und festgenommen werden. Da die Frau einen verwirrten Eindruck machte, wurde sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels in den Neuromed Campus des Kepler Universitätsklinikums nach Linz eingeliefert. Die 88-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Salzkammergutklinikum Vöcklabruck eingeliefert. Die restlichen Familienangehörigen wurden nicht verletzt. Das Wohnhaus ist zurzeit nicht bewohnbar, der Sachschaden ist erheblich. Die näheren Hintergründe der Tat sind noch Gegenstand der Erhebungen. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt übernommen," so die Polizei. Ein Suchhund der Österreichischen Rettungshundebrigade Oberösterreich hat die Abgängige entdeckt. Das Landeskriminalamt sicherte am Vormittag die Spuren am Tatort.


Quelle: www.laumat.at



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