Linz: Bewohnerin (55) nach Feuer in Hochhauswohnung im Krankenhaus verstorben

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Feuerwehr - Symbolbild

08 Nov 11:50 2018 von Gerhard Repp Print This Article

Über die automatische Brandmeldeanlage wurde die Berufsfeuerwehr Linz zu einem Brand in einem Hochhaus in der Rilkestraße alarmiert.

Am 7. Oktober 2018 gegen 19:15 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Lenaupark in die Rilkestraße beordert, da in einem Hochhaus eine Wohnung in Brand geraten sei. Als die Polizisten am Vorfallsort eintrafen, war die Berufsfeuerwehr bereits mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Kurz zuvor hatten die Feuerwehrleute die 55-jährige Bewohnerin aus der Wohnung gebracht. Die Frau wurde zur weiteren Behandlung in ein Linzer Krankenhaus eingeliefert. Etwa 50 Bewohner mussten das Gebäude für 45 Minuten verlassen. Beim Brand wurden lediglich der Ofen und der Dunstabzug leicht beschädigt. Der Einsatzleiter der Feuerwehr gab an, dass es durch ein angebranntes Essen zu einer starken Rauchentwicklung kam. Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden.

UPDATE - Berufsfeuerwehr Linz:

Bereits auf der Zufahrt der Feuerwehr wurde der Rauchaustritt aus der Wohnung im 1. Obergeschoß wahrgenommen. Nach Erkundung des Außenbereiches und der Stiegenhäuser sowie an der Brandmeldeanlage wurde aufgrund der immer komplizierter zu öffnenden Türen (Sicherheitsschlösser etc.) ein Löschangriff über 3 Teile Steckleiter von außen als auch über das vorhandene Stiegenhaus begonnen. Parallel dazu ist ein Hochdruckbelüftungsgerät im Eingangsbereich platziert worden um für eventuell flüchtende Personen den Flucht und Rettungsweg rauchfrei zu halten.

Der unter Atemschutz vorgehende Trupp zog über die Leiter eine Löschleitung auf. Bereits nach kurzer Suche in der Wohnung konnte eine bewusstlose Person aufgefunden werden. Sie wurde sofort aus dem Gefahrenbereich gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.

Der Brandherd, ein Kochtopf, wurde vom Herd genommen und der Dunstabzug abgebaut. Der Strom wurde deaktiviert.

Ein weiterer Atemschutztrupp hat die Wohnungen nebenan als auch oberbei kontrolliert, wobei keine Beeinträchtigung festgestellt werden konnte.

Anwesende Personen wurden vom Atemschutztrupp in den Wohnungen belassen und somit das Aufenthaltskonzept unter Freihaltung der Fluchtwege angewendet.

Gasmessungen wurden im Bereich der Brandwohnung ohne Auffälligkeiten durchgeführt. Die Wohnungstüre wurde wieder schließbar gemacht. Die Wohnung ist nicht mehr benutzbar.

In diesem Fall hat die automatische Brandmeldeanlage eine schnelle Alarmierung der Feuerwehr und ein schnelles Eingreifen ermöglicht.

UPDATE - LPD Oberösterreich:

Am 8. November 2018 in den Nachmittagsstunden ist die 55-Jährige im Krankenhaus verstorben.


Quelle: LPD Oberösterreich / BF Linz



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