Leoben: Diebstahlsopfer dreht durch und muss festgenommen werden

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Festnahme - Symbolbild
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09 Nov 08:40 2018 von Gerhard Repp Print This Article

Polizisten nahmen Donnerstagabend, 8. November 2018, ein 23-jähriges Opfer eines Diebstahls fest, nachdem der Mann zwei Tatverdächtige mehrmals bedrohte und sich der Amtshandlung widersetzte.

Gegen 17.20 Uhr führten Polizisten mit dem 23-Jährigen aus dem Bezirk Liezen eine Amtshandlung, nachdem dieser angab, zuvor von zwei Männern in einem Lokal bestohlen worden zu sein. Dabei gab der 23-Jährige an, dass ihm die Männer eine im Lokal abgelegte Silberkette gestohlen hätten. Der stark alkoholisierte 23-Jährige verhielt sich während der gesamten Anzeigeerstattung äußerst aggressiv und kündigte gegenüber den Polizisten fortlaufend an, die beiden bekannten Tatverdächtigen selbst zu stellen. In der Folge bedrohte er die beiden Männer sogar mit dem Umbringen und versuchte sich mehrmals gewaltsam Zutritt zu einem Lokal zu verschaffen, in dem sich die Männer aufhielten. Dabei versuchte der 23-Jährige auch einen Polizisten mehrmals wegzustoßen.

Trotz mehrmaliger Aufforderung das Verhalten einzustellen ließ sich der 23-Jährige nicht beruhigen. Als er schließlich neuerlich gefährliche Drohungen aussprach und wieder versuchte ins Lokal zu gelangen, nahmen Polizisten den 23-Jährigen fest. Dabei versuchte er sich mehrmals loszureißen, wobei er sich unter anderem bei einem geparkten Pkw mit den Füßen wegstieß und diesen beschädigte. Den Beamten gelang es schließlich, den 23-Jährigen durch Anwendung von Körperkraft festzunehmen. Verletzt wurde niemand.
Polizisten stellten in der Folge einen Ring mit nationalsozialistischen Inschriften sicher, welchen der 23-Jährige voller Stolz präsentierte.

Bei einer Durchsuchung der beiden des Diebstahls verdächtigten Tatverdächtigen, konnte keine Silberkette sichergestellt werden. Die Ermittlungen laufen.


Quelle: LPD Steiermark



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