Kärnten - Bahn-Lärmschutz: Parteiübergreifende Delegation bei Infrastrukturminister BM Leichtfried

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Foto: Lärmschutzwand / Willi Doerr / pixelio.de / Symbolbild
20 Apr 18:20 2017 von Gerhard Repp Print This Article

LH Kaiser initiiert Gesprächstermin in Wien: Brauchen Bund und ÖBB als Partner für Umsetzung von kurz- und langfristigen Lärmschutzmaßnahmen im Zentralraum Klagenfurt-Villach

Klagenfurt (LPD). Morgen, Freitag, wird eine Kärntner Delegation angeführt von Landeshauptmann Peter Kaiser in einem persönlichen Gespräch mit Infrastrukturminister Jörg Leichtfried in Wien die Problematik des zunehmenden Güterbahn-Lärmes für die Bevölkerung und Tourismusbetriebe im Zentralraum von Klagenfurt nach Villach erörtern. Initiiert wurde der Termin, zu dem Vertreter aller im Kärntner Landtag vertretenen Parteien eingeladen wurden, von Kaiser selbst.

„Wir müssen jetzt das durch die historische Einigkeit der Kärntner Politik sowie der Wirtschaft begünstigte Zeitfenster nutzen. Der persönliche Gesprächstermin bei Jörg Leichtfried war mir deshalb ein besonderes Anliegen. Denn, Resolutionen und Beschlüsse in und aus Kärnten sind gut und wichtig, letztlich können persönliche Gespräche durch nichts ersetzt werden. Kärnten braucht Bund und ÖBB als Partner, um gemeinsam weitere Lärmschutzmaßnahmen für die Bevölkerung zu realisieren“, so Kaiser.

Zur Erinnerung: Aufgrund des nicht zuletzt mit Fertigstellung der Koralmbahn zu erwartenden zunehmenden Güter-Bahnlärms entlang der Strecke von Klagenfurt nach Villach konnten sich in den letzten Wochen sowohl sämtliche Bürgermeister der betroffenen Gemeinden als auch alle im Kärntner Landtag vertretenen Parteien genauso wie Wirtschaft und Tourismus auf einen gemeinsamen Lösungsweg einigen.

Dieser sieht vor, dass einerseits rasch mit dem dringend notwendigen Ausbau von Lärmschutzmaßnahmen an der Bestandsstrecke begonnen werden muss, und andererseits die 2009 eingestellten Planungsarbeiten für die Umfahrung des Güterverkehrs auf der Trasse W2 (Dörfler-Trasse) umgehend wieder aufgenommen werden sollen. Diese Planung muss zusätzlich um eine Prüfung der Umfahrungsmöglichkeiten für Klagenfurt im Norden und im Süden sowie die Umfahrung von Villach über die Variante V2 inklusive Einbindung der Tauernbahn bis Fürnitz enthalten, erklärt Kaiser.


Quelle: Land Kärnten



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