Jahrmärkte sind Teil der oberösterreichischen Kultur

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Foto: Symbolbild
21 Apr 10:00 2017 von Redaktion Salzburg Print This Article

JKU-Studie: Schausteller haben kulturelle Bedeutung

Vom kleinen Kirtag bis zur großen Messe, Jahrmärkte sind nicht nur beliebte Plattformen für Produktpräsentationen, sie haben auch großen Unterhaltungswert und werden deshalb von der Bevölkerung als Teil der heimischen Kultur gesehen. Knapp 9 von 10 Oberösterreichern sind der Ansicht, dass Jahrmärkte Teil der oberösterreichischen Kultur sind, geht aus einer Studie über Jahrmärkte hervor, die von der Johannes Kepler Universität im Auftrag der Fachgruppe der oö. Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe durchgeführt wurde.

Wesentliche Beweggründe, einen Jahrmarkt zu besuchen, sind für die Oberösterreicher vor allem auch die Schausteller mit ihren Attraktionen, untermauert Heinrich Straßmeier, Fachgruppenob­mann der oö. Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe, dass diese Unternehmen vielfach der Ga­rant für unterhaltsames Freizeitvergnügen sind. Die am häufigsten genutzten Geschäfte sind dort Autodrom, Riesenrad, Break Dance, Chaos und Magic, gefolgt von weiteren Rundfahrgeschäften. Stärker als Frauen zieht es männliche Besucher auch zu Spielgeschäften wie Schießständen etc. Wichtig erscheinen den Besuchern auch die Imbissstände. In Oberösterreich sorgen derzeit 79 Unternehmen mit ihren Fahrgeschäften und Anlagen dafür, dass das Jahrmarktpublikum landauf, landab Unterhaltung und Action geboten bekommt.

Jahrmärkte haben in den Terminkalendern der Oberösterreicher einen Fixplatz. Bei der JKU-Um­frage gaben mehr als die Hälfte aller Befragten an, Jahrmärkte in Begleitung von Freunden zu besuchen. Zu den häufigsten Gründen für den Jahrmarktbesuch zählen die Aspekte Unterhaltung und Tradition. Man will Leute treffen, etwas trinken und essen und sich unterhalten. Für den Großteil der Befragten gehört auch der Festzeltbesuch zu den Fixpunkten am Jahrmarkt. Die Konsumation von Getränken und Speisen sowie die Unterhaltung sind die vorrangigen Gründe, ins Festzelt zu gehen – und das mit Vorliebe nachmittags oder am Abend. Themenpartys im abendlichen Festzelt und Feuerwerk sind vor allem für das jüngere Publikum vorrangige Beweggründe für den Jahrmarktbesuch.

Die meisten der befragten Jahrmarktgäste sind bereit, für dieses Vergnügen zwischen 40 und 60 Euro auszugeben, das meiste Geld lassen sie für Speisen und Getränke im Festzelt. Mehr als die Hälfte der Jahrmarktbesucher findet derartige Veranstaltungen gut, auf jeden Fall wollen mehr als 96 Prozent „das nächste Mal wieder dabei sein“.


Quelle: WKO Oberösterreich



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