Innerschwand: Heiße Asche setzt Wohnhaus in Brand

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Foto: Feuerwehr / SiegfriedFries / pixelio.de / Symbolbild
21 Apr 09:05 2017 von Gerhard Repp Print This Article

Asche in einem Kunststoffkübel löste am 20. April 2017 in Innerschwand einen Brand in einem Mehrparteienhaus aus.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten brannten bereits ein Teil des Wohnhauses sowie der angrenzende Holzschuppen vollständig und die umliegenden Feuerwehren führten die Löscharbeiten durch. Im Zuge der Ersterhebungen stellte sich heraus, dass eine 59-Jährige um 9:30 Uhr Asche in einen unter dem Holzschuppen befindlichen Kunststoff-Kübel schüttete und diesen mit dem Deckel schloss. Um 15:30 hörte ein 76-jähriger Hausbewohner einen Knall im Bereich des Holzschuppens und bemerkte, dass Stichflammen aus dem Kunststoff-Kübel auf den Holzschuppen übergriffen. Daraufhin verständigte er sofort die Feuerwehr.

Es wird angenommen, dass sich im verschlossenen Kunststoff-Behältnis noch Glutreste befanden. Durch die Hitze der Glut begann der Kunststoff-Kübel zu schmelzen, dadurch gelang Sauerstoff hinzu, wodurch eine Stichflamme erzeugt wurde. Die Stichflamme setzte daraufhin den Holzschuppen, in dem trockenes Holz gelagert war, in Brand. Das Feuer griff im Anschluss auf das danebenliegende Wohnhaus über. Der Brand konnte von den Feuerwehren, welche aus ca. 70 Mann bestand, um 17:50 Uhr gelöscht werden. Verletzt wurde dabei niemand. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch unbekannt. Weitere Erhebungen werden geführt.


Quelle: LPD Oberösterreich



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