Forscherinnen–Award 2013 für Spitzenforschung aus Oberösterreich
Preisverleihung mit Frauen- und Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris HUMMER in den Redoutensälen in Linz
LINZ. Anlässlich der feierlichen Verleihung des „2. OÖ Forscherinnen-Awards“ konnte die Initiatorin Landesrätin Doris HUMMER neben den OÖ Jung- und Spitzenforscherinnen auch VertreterInnen der oberösterreichischen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen sowie hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft begrüßen.
Ausgeschrieben waren 3 Kategorien und ein Sonderpreis.
Die Expertenjury ermittelte je eine Forscherin für ihre ausgezeichnete Leistung im Bereich Grundlagenforschung, Anwendungsorientierte Forschung sowie Industrielle Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus wurden ein Sonderpreis für international anerkannte Leistungen sowie Preise für Jungforscherinnen vergeben.
Träger dieses Wissenschaftspreises sind das Land Oberösterreich und das Frauenreferat des Landes OÖ. Der Preis für Industrielle Forschung und Entwicklung wird von der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer OÖ gesponsert. Die Koordination liegt bei der Upper Austrian Research GmbH.
Landesrätin HUMMER: „Frauen sind in wissenschaftlichen Disziplinen leider nach wie vor unterrepräsentiert. Wir müssen den Anteil der Frauen in der Forschung steigern. Vor diesem Hintergrund ist es uns wichtig, die großartigen Leistungen der Forscherinnen in Oberösterreich in den Blickpunkt zu rücken. Nicht, weil sie sich im Umfeld ihrer männlichen Kollegen nicht behaupten könnten, sondern um ganz gezielt die Arbeit der Forscherinnen in unserem Bundesland zu würdigen und die Besten auszuzeichnen“.
Aus rund 50 hochqualifizierten Einreichungen wurden im Rahmen des Festaktes die Preisträgerinnen und die Nominierten ausgezeichnet. Als Gratulanten stellten sich neben Landesrätin Mag.a Doris HUMMER und Projektkoordinator DI Dr. Wilfried ENZENHOFER von der Upper Austrian Research GmbH und Vertreter der Expertenjury, DI Dr. Ludovit GARZIK, Rat für Forschung und Technologieentwicklung, Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Gabriella HAUCH, Universität Wien und DI Günter RÜBIG, Sparte Industrie der WKOÖ / Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich, ein.
Gemäß der der statistischen Datensammlung zu Frauen in der Wissenschaft in Europa, liegt Österreich bei der Frauenquote in der Forschung unter dem EU-27 Durchschnitt. Auch der Österreichische Technologiebericht 2012 zeigt mit 31 Prozent Frauenquote (25 % bei den Vollzeitäquivalenten), dass Frauen im Bereich F&E noch immer zu wenig vertreten sind.
LR HUMMER: „Eine große Herausforderung ist, die Laufbahnen der Wissenschafterinnen zu fördern. Ziel ist einerseits, mehr Frauen für die Forschung zu gewinnen, anderseits müssen wir darauf achten, den jungen Frauen in der Forschung Perspektiven in ihrer Karriere zu bieten.“
DI Dr. Wilfried ENZENHOFER, Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH, die diesen Award koordinierte: „Es ist unbestritten, dass wir mehr Frauen in der Forschung benötigen.
Die vielen hochqualifizierten Einreichungen zeigen, dass sich der Preis schon gut etabliert hat und sie sind ein Garant dafür, dass die oberösterreichische Forschung bereits mit großem Erfolg auf die hohen Potentiale der Frauen setzt. Wichtig für Oberösterreich ist vor allem eine starke Präsenz der Frauen im technisch- naturwissenschaftlichen Bereich. Natürlich verweisen wir auch auf die großartige Arbeit der Frauen in der medizinischen Forschung, den Rechts-, Sozial-und Wirtschaftswissenschaften sowie den Geistes -und Kulturwissenschaften“.
www.land-oberoesterreich.gv.at www.uar.at
Bildtexte:
Gruppenfoto mit den Preisträgerinnen, Nominierten, Vertreter/innen der Jury sowie Frauen- Forschungs –und Bildungslandesrätin Mag.a Doris Hummer (erste Reihe Mitte) und DI Dr. Wilfried Enzenhofer (Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH) erste Reihe rechts
Die drei Jungforscherinnen: v.l. DIin Dr.in Karin Nachbagauer, BA (JKU, Institut für Technische Mechanik; Kategorie Jungforscherin), DIin Sandra Posch, BSc, BSc (JKU, Institut für Biophysik; Kategorie Jungforscherin), DIin (FH) Karoline Felbermayer (RECENDT GmbH; Kategorie Jungforscherin), Forschungs- und Frauenlandesrätin Mag.a Doris Hummer
Die sieben Preisträgerinnen: v.l. In Vertretung von DIin Dr.in Elisabeth Lausecker (JKU, Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik; Kategorie Grundlagenforschung), DIin Graciela Santana Sosa (RISC Software GmbH; Sonderpreis Internationalität), DIin (FH) Karoline Felbermayer (RECENDT GmbH; Kategorie Jungforscherin), Forschungs- und Frauenlandesrätin Mag.a Doris Hummer, Carina Kern (studiert noch, hat keinen Titel; voestalpine Stahl GmbH, Forschung & Entwicklung Kaltband / Veredelung, Abteilung Bandoberfläche / Prozesstechnik; Kategorie Industrielle F&E), DIin Dr.in Anita Fuchsbauer (PROFACTOR GMBH; Kategorie Anwendungsorientierte Forschung), DIin Dr.in Karin Nachbagauer, BA (JKU, Institut für Technische Mechanik; Kategorie Jungforscherin), DIin Sandra Posch, BSc, BSc (JKU, Institut für Biophysik)
Expertenjury und Moderatorin: v.l DI Dr. Ludovit Garzik (Rat für Forschung und Technologieentwicklung; Vertreter der Expertenjury), Landesrätin Mag.a Doris Hummer(Wissenschaft und Forschung, Bildung, Frauen und Jugend), Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Gabriella Hauch (Universität Wien, Vertreterin der Expertenjury), DI Günter Rübig (Sparte Industrie der WKOÖ, Rat für Forschung und Technologie für Oberösterreich, Vertreter der Expertenjury), Dr. in Christine Haiden (Moderatorin, Chefredakteurin Welt der Frau)
Über den Autor
Elfriede Leibetseder, Pressekonsulentin
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