Dramatischer Badeunfall in der Königseeache: Fünf Kinder von Passanten gerettet
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Die Kinder waren bei Salzburg-Rif von der Strömung abgetrieben und über die Sollstufe gespült worden - eines der Kinder und ein Retter wurden verletzt
TENNENGAU. Fünf Kinder im Alter von acht bis elf Jahren badeten am Montagabend kurz nach 18.00 Uhr in der Königseeache. Oberhalb der Sollstufe bei Salzburg Rif in Hallein ließen sie sich im Wasser treiben und unterschätzten dabei die Kraft der Strömung.Die Kinder wurden abgetrieben und über die zwischen ein und zwei Meter hohe Sollstufe gespült. Unten konnten sie sich dann nicht mehr aus eigener Kraft ans Ufer retten. Mehrere Passanten bemerkten die Notlage der Kinder, sprangen in das eiskalte Wasser und konnten schließlich unter größten Anstrengungen und Gefahr alle fünf Personen an das Ufer bringen.
Bei dem Unglück wurde ein Kind mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Roten Kreuz in das Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht. Ein 32-jähriger Retter aus Hallein musste mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Rettungshubschrauber in die Chirurgie West geflogen werden.
Ein Retter äußerte gegenüber den Einsatzkräften, dass er zwei Retter im Bereich der Sollstufe schwimmen und in weiterer Folge untergehen sah. Am Ufer hatte er jedoch nur mehr einen der beiden wohlbehalten sehen können. Einsatzkräfte der Feuerwehr Hallein und der Wasserrettung suchten die Waserwalze im Bereich der Sollstufe ab, konnten aber niemanden finden. Derzeit gibt es in diesem Zusammenhang auch keine Meldung über eine vermisste Person, so die Polizei in ihrer Aussendung.
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