ARBÖ: Das eigene Auto steht hoch im Kurs

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ARBÖ
12 Jän 12:04 2018 von Gerhard Repp Print This Article

2017 wurden 353.320 neue Pkw zum Verkehr zugelassen. Dies zeigt welchen hohen Stellenwert das Auto innerhalb der Bevölkerung hat.

In Österreich wird viel über die Zukunft des motorisierten Individualverkehrs diskutiert. Fahrerschwernisse bis hin zu Fahrverboten in städtischen Bereichen werden politisch angedacht. Auch kostentechnisch wird ein Auto immer wieder von Gegnern angezweifelt und neuerliche Steuererhöhungen in den Raum gestellt. Entgegen vieler Aussagen und Meinungen, dass das Auto ein Auslaufmodell ist, sprechen die Zahlen der KFZ Neuzulassungen eine andere Sprache. Der Individualverkehr ist für viele Menschen unverzichtbar und stellt nach wie vor ein nicht ersetzbares Fortbewegungsmittel dar. Dass diese Aussagen nicht nur ein Hirngespinst darstellen zeigen die aktuellen Zahlen der Statistik Austria.

Insgesamt wuchs der Fahrzeugbestand in Österreich somit auf 4.898.578 Personenkraftwagen, was einer Steigerung um mehr als 77.000 Fahrzeugen gegenüber 2016 entspricht. Damit waren so viele Fahrzeuge wie noch nie auf den österreichischen Straßen unterwegs. Für ARBÖ-Generalsekretär KommR. Mag. Gerald Kumnig ein klares Signal für künftige verkehrspolitische Entscheidungen. „Auch wenn manche Gruppierungen nicht müde werden das Auto im Allgemeinen und den Verbrennungsmotor im Speziellen schlecht zu reden, so zeigen diese Zahlen, dass den Österreichern das eigene Auto nach wie vor sehr wichtig ist und für viele Menschen das beliebteste Verkehrsmittel ist. Daher sind autofeindliche Maßnahmen wie Fahr- oder Zulassungsverbote in den Städten der falsche Weg. Vielmehr sollte in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden, damit Staustunden und der damit verbundene unnötige Schadstoffausstoß reduziert werden“, hofft Gerald Kumnig abschließend auf die rasche Realisierung von wichtigen Projekten wie beispielsweise den Lobautunnel und dem damit verbundenen Lückenschluss des Umfahrungsrings um Wien.


Quelle: ARBÖ



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